Sehkraft verbessern ? Warum unsere Sehkraft nachlässt – Ursachen erkennen und ganzheitlich verbessern
Immer mehr Menschen tragen eine Brille – oft schon im Kindesalter. Doch warum eigentlich? Ist es wirklich eine unausweichliche Folge des Alterns oder steckt mehr dahinter? In diesem Artikel werfen wir einen tiefgehenden Blick auf die vielfältigen Ursachen von Sehverschlechterung – und zeigen, wie du deine Sehkraft verbessern und mit natürlichen Mitteln gezielt unterstützen kannst. Dabei beleuchten wir körperliche, psychische, energetische, systemische und umweltbedingte Hintergründe.
📈 Die Zahlen sprechen für sich
Laut WHO leiden weltweit über 2,2 Milliarden Menschen an einer Sehbeeinträchtigung. Die Ursachen reichen von Mangelernährung über Umweltgifte bis zu veränderter Lebensweise.
Eine Schlüsselstudie (Holden et al., 2016) prognostiziert, dass bis 2050 jeder zweite Mensch kurzsichtig sein wird – ausgelöst durch exzessive Nahsicht, Bildschirmzeit und zu wenig Tageslicht.
Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig gegenzusteuern – und gezielt die Sehkraft zu verbessern, bevor dauerhafte Schäden entstehen.
🔍 Alle bekannten Ursachen für Sehverschlechterung
🧬 Körperlich-biologische Faktoren
1. Nährstoffmangel – Die biochemische Basis für gutes Sehen
Das Auge ist eines der stoffwechselaktivsten Organe des Körpers. Es benötigt daher eine konstante Versorgung mit Mikronährstoffen – insbesondere solchen, die antioxidativ wirken.
📍Vitamin A ist essenziell für das Sehpigment Rhodopsin, das besonders beim Dämmerungssehen eine Rolle spielt. Ein Mangel kann zur Nachtblindheit führen.
📍DHA, eine Omega-3-Fettsäure, ist Hauptbestandteil der Retina und fördert die neuronale Signalweiterleitung.
📍Lutein und Zeaxanthin wirken wie natürliche Sonnenbrillen, indem sie energiereiches Licht absorbieren und freie Radikale neutralisieren.
📍Zink, Selen, Vitamin C und Beta-Carotin unterstützen antioxidative Enzyme, fördern die Zellerneuerung und schützen die lichtempfindlichen Bereiche der Retina (Netzhaut).
👉 NIH zu Vitamin A, AREDS2-Studie
2. Oxidativer Stress – Der stille Angreifer
Licht trifft direkt auf die Netzhaut – jeden Tag. Diese Lichtenergie erzeugt bei unzureichendem antioxidativen Schutz freie Radikale. Über Jahre entstehen so oxidative Schäden an den lichtempfindlichen Zellen der Makula. Eine dauerhaft zu geringe Zufuhr an Antioxidantien erhöht das Risiko für altersbedingte Makuladegeneration erheblich.
👉 AREDS, 2001
3. Blutzuckerschwankungen – Zucker als Augengift
Schon leicht erhöhte Blutzuckerwerte wirken toxisch auf das feine Gefäßnetz der Retina. Die Folge ist eine Mikroangiopathie, die langfristig zur diabetischen Retinopathie führen kann – einer Hauptursache für Erblindung in westlichen Ländern. Auch oxidativer Stress wird durch Hyperglykämie massiv verstärkt.
4. Halswirbelblockaden – Das Rückgrat des Sehens
Die Verbindung zwischen Wirbelsäule und Sehen ist enger, als viele denken. Eine Atlasblockade kann die arterielle Versorgung des Gehirns und somit der Augen beeinträchtigen. Auch die Hirnnerven, die Augenbewegungen und Pupillenweite steuern, verlaufen im oberen Halswirbelbereich. Fehlstellungen können deshalb die Sehkoordination stören.
👉 Studie zu Atlastherapie, 2013
5. Augenmuskulatur-Dysbalance – Das verkümmerte Bewegungssystem
Die Augenmuskeln sind für Mikrobewegungen zuständig, mit denen wir ständig fokussieren. Dauerhafte Nahsicht, z. B. durch Bildschirmarbeit, führt zu einem einseitigen Training: Nur der Ziliarmuskel ist aktiv, Fernsicht-Muskeln werden kaum genutzt. Das kann zu Pseudomyopie und später zu echter Kurzsichtigkeit führen.
6. Trockene Augen – Der gestörte Tränenfilm
Der Tränenfilm schützt und versorgt die Hornhaut. Zu seltenes Blinzeln – etwa beim konzentrierten Blick auf Bildschirme – lässt den Tränenfilm verdunsten. Die Hornhaut trocknet aus, es kommt zu Fremdkörpergefühl, Brennen und verschwommenem Sehen. Auch hormonelle Einflüsse spielen eine Rolle.
7. Hormonstörungen – Wenn das Drüsensystem nicht im Fluss ist
Schilddrüsenstörungen (z. B. Hashimoto, Morbus Basedow) können die Augen anschwellen lassen, Doppeltsehen verursachen oder den Tränenfluss stören. Auch chronischer Cortisolüberschuss bei Stress beeinflusst den Augeninnendruck, während Östrogendefizite trockene Augen begünstigen.
8. Leber-Galle-Stau (nach TCM) – Die fernöstliche Sicht
Laut Traditioneller Chinesischer Medizin sind die Augen das „Fenster der Leber“. Überlastung durch Medikamente, emotionale Unterdrückung oder fettreiche Ernährung kann den Leber-Qi-Fluss stören – was sich in verschwommener Sicht, Lichtempfindlichkeit oder Druck hinter den Augen äußern kann.
9. Chronische Entzündungen – Die unsichtbare Gefahr
Silent Inflammation (z. B. ausgelöst durch Darmdysbiosen, Zähne, toxische Belastung) fördert entzündliche Prozesse im gesamten Körper. Auch die Retina wird dadurch anfälliger für degenerative Prozesse. Entzündungsmarker wie CRP oder TNF-alpha korrelieren häufig mit okulären Erkrankungen.
10. Medikamente mit Augenbezug – Nebenwirkungen auf einen Blick
Kortison kann den Augeninnendruck erhöhen (Glaukom-Risiko), Betablocker und Antidepressiva verändern die Tränensekretion. Auch einige Antibiotika oder Isotretinoin (Akne-Mittel) haben dokumentierte Nebenwirkungen auf die Sehfunktion.
11. Toxische Belastungen – Das Nervensystem unter Beschuss
Quecksilber, Aluminium, Fluorid und Pestizide wirken neurotoxisch. Besonders Quecksilber lagert sich im Sehnerv ab und stört die Reizweiterleitung. Fluorid kann Enzyme blockieren, die für die Energiegewinnung in Nervenzellen wichtig sind – was sich auch auf die Retina auswirken kann.
🧠 Psychosomatisch-energetische Ursachen
1. Stress & Anspannung – Sehen unter Druck
Anhaltender Stress aktiviert das sympathische Nervensystem („Fight or Flight“) und beeinträchtigt die Mikrozirkulation, auch im Auge. Der Ziliarmuskel ist in Daueranspannung, was das flexible Fokussieren einschränkt. Gleichzeitig wird durch erhöhtes Cortisol die antioxidative Kapazität geschwächt. Studien belegen, dass Stressbelastung die visuelle Leistung messbar verschlechtern kann (z. B. reduzierte Kontrastsensitivität).
2. „Nicht hinsehen wollen“ – Verdrängung als Schutzmechanismus
In der psychosomatischen Medizin steht Kurzsichtigkeit oft symbolisch für Zukunftsängste („Ich will nicht sehen, was kommt“), während Weitsichtigkeit ein Hinweis auf Überforderung im Hier und Jetzt sein kann. Die Augen als Ausdruck des Bewusstseins „filtern“ so unsere Realität. Diese Symbolik wird durch systemische und tiefenpsychologische Modelle gestützt (vgl. Rüdiger Dahlke, Louise Hay).
3. „Nicht gesehen werden“ – Der Ruf nach Wahrnehmung
Menschen, die sich über längere Zeit übergangen, ignoriert oder unterdrückt fühlen – ob in der Kindheit oder im Erwachsenenleben –, tragen ein tiefes Bedürfnis nach Gesehenwerden. Dieses Bedürfnis kann psychosomatisch in den Augen Ausdruck finden, etwa durch Sehstörungen ohne medizinisch erklärbare Ursache. Auch neurobiologisch ist dieser Zusammenhang durch das limbische System (v. a. Amygdala) nachvollziehbar.
4. Traumatische visuelle Erinnerungen – Wenn der Blick einfriert
Unverarbeitete Traumas – etwa durch plötzliche Schocks oder belastende visuelle Eindrücke – können zu einem energetischen Rückzug des Sehsystems führen. Symptome wie „Sehen wie durch Nebel“, verzögerte Reaktion auf visuelle Reize oder sogar funktionale Erblindung (ohne organischen Befund) wurden in Traumatherapien dokumentiert. Methoden wie EMDR oder Somatic Experiencing arbeiten gezielt mit diesen Blockaden.
5. Stirnchakra-Blockade (Ajna) – Verlust innerer Führung
Das Stirnchakra ist eng mit der Zirbeldrüse, Intuition und geistiger Klarheit verbunden. Ist dieses Zentrum blockiert – z. B. durch chronische Rationalisierung, Informationsüberflutung oder emotionale Unterdrückung –, kann das nicht nur die spirituelle „Sicht“ stören, sondern sich auch auf die körperliche Sehkraft auswirken. Symptome wie Entscheidungsschwäche, chronisches Grübeln oder „Blindheit für das Offensichtliche“ gehen oft damit einher.
6. Epigenetische Prägungen & transgenerationale Muster – Was wir übernommen haben
Glaubenssätze wie „In unserer Familie haben alle schlechte Augen“ prägen das Zellgedächtnis. Traumatische Erfahrungen aus früheren Generationen – etwa nicht hinsehen zu dürfen oder aus Schutzgründen zu müssen – können sich in der Genexpression widerspiegeln. Epigenetische Studien zeigen, dass emotionale Erlebnisse tatsächlich biologische Spuren hinterlassen. Diese lassen sich jedoch durch gezielte Bewusstseinsarbeit, Aufstellungen und energetische Techniken verändern und neu programmieren.
7. Visuelle Selbstsabotage – Die Angst, klar zu sehen
In manchen Fällen verhindert das Unterbewusstsein das klare Sehen, weil die damit verbundene Wahrheit Angst macht. Wer z. B. eine Realität verdrängt (toxische Beziehung, ungeliebter Beruf), könnte unbewusst das Sehen verschleiern. Hier kann innere Arbeit mit Affirmationen, Journaling und Schattenintegration helfen, den Mut zum „Hinsehen“ wiederzugewinnen.
🌐 Umwelt- & technologische Einflüsse
1. EMF-Belastung – Unsichtbare Reizflut für die Zellen
Elektromagnetische Felder (EMF), wie sie durch Mobilfunkmasten, WLAN-Router, Bluetooth und 5G entstehen, stehen im Verdacht, oxidativen Zellstress zu verursachen. Laut einer Meta-Analyse von Yakymenko et al., 2015 kann die chronische Exposition gegenüber EMF freie Radikale fördern und Mitochondrien schädigen – ein Prozess, der besonders energiehungrige Zellen wie die der Retina anfällig macht. Symptome wie Augenschmerzen, verschwommenes Sehen oder Lichtempfindlichkeit treten bei empfindlichen Personen vermehrt auf.
2. Blaulicht-Exposition – Digitales Licht mit Nebenwirkungen
Moderne LED-Bildschirme (Smartphones, Tablets, Laptops) emittieren hochenergetisches Blaulicht im Wellenbereich von 400–490 nm. Dieses Licht durchdringt die Linse und trifft direkt auf die Makula. Studien zeigen, dass übermäßige Blaulicht-Exposition oxidative Schäden an Photorezeptoren verursachen kann und zudem die Produktion des Schlafhormons Melatonin reduziert – was sich indirekt auf die nächtliche Regeneration der Augen auswirkt.
3. Flicker-Effekt – Flimmern unter der Wahrnehmungsschwelle
Viele LED-Lichtquellen (auch bei Monitoren) flackern in hoher Frequenz, die vom Bewusstsein nicht wahrgenommen wird, aber das Nervensystem belastet. Besonders Kinder, Migränepatienten und hochsensible Personen reagieren auf diesen Flicker-Stress mit visueller Überforderung, Reizbarkeit oder sogar Kopfschmerzen.
4. Lichtmangel – Die unterschätzte Ursache von Kurzsichtigkeit
Natürliches Tageslicht ist ein entscheidender Stimulus für das gesunde Wachstum des Auges, besonders in der Kindheit. Es reguliert das Längenwachstum des Augapfels und beeinflusst Dopaminrezeptoren in der Retina. Studien zeigen, dass Kinder, die täglich weniger als 1 Stunde im Freien verbringen, ein signifikant erhöhtes Risiko für Myopie (Kurzsichtigkeit) haben. Der Lichtmangel wird dabei als einer der Hauptfaktoren für die weltweite Zunahme der Myopie gesehen.
✅ Ganzheitliche Methoden, um deine Sehkraft zu verbessern
🍀 Ernährung & Mikronährstoffe – Die Basis für Zellgesundheit und Sehfunktion
Die Ernährung bildet die Grundlage jeder Form von Regeneration – auch der der Augen. Dabei geht es nicht nur darum, bestimmte Vitamine „einzunehmen“, sondern um eine bewusste Versorgung der Zellen mit dem, was sie für Reparatur, Schutz und Signalweiterleitung brauchen. Eine gezielte Ernährung kann entzündungshemmend, antioxidativ, regenerativ und sogar lichtschützend wirken.
Grünes Gemüse (Spinat, Brokkoli, Grünkohl, Wildkräuter)
➡ Reich an Lutein, Zeaxanthin und Chlorophyll. Lutein und Zeaxanthin lagern sich direkt in der Makula ein und wirken dort wie ein innerer Lichtfilter. Studien belegen ihre Wirkung gegen oxidativen Stress durch Blaulicht.
Orangefarbene Pflanzen (Karotten, Kürbis, Süßkartoffel)
➡ Beta-Carotin als Provitamin A ist essenziell für die Bildung von Rhodopsin, einem Sehpigment der Netzhaut, das vor allem für das Dämmerungssehen benötigt wird.
Omega-3-Quellen (Leinsamen, Algenöl, Wildfisch)
➡ DHA (Docosahexaensäure), eine spezielle Omega-3-Fettsäure, ist struktureller Bestandteil der Retina. Sie verbessert die Signalübertragung der Sehnerven und fördert einen stabilen Tränenfilm.
Blaue Beeren (Heidelbeeren, Aroniabeeren, schwarze Johannisbeeren)
➡ Reich an Anthocyanen – sekundären Pflanzenstoffen mit stark antioxidativer und gefäßschützender Wirkung. Sie verbessern die Durchblutung der feinen Kapillargefäße in der Retina.
Bitterstoffe (Löwenzahn, Artischocke, Enzian, Mariendistel)
➡ Unterstützen den Gallenfluss und entlasten die Leber – was laut TCM und moderner Naturheilkunde indirekt auch die Augenfunktion verbessert. Bitterstoffe fördern außerdem die Resorption fettlöslicher Vitamine wie A, D, E und K.
Zwiebelgewächse (Knoblauch, Lauch, Zwiebeln, Bärlauch)
➡ Reich an Schwefelverbindungen, die die Leber entgiften und die Augen indirekt über einen verbesserten Glutathionstoffwechsel schützen.
Farbenvielfalt = Schutzvielfalt
Je bunter und natürlicher die Ernährung, desto breiter das Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken auf zellulärer Ebene entzündungshemmend, gefäßstärkend und antioxidativ – alles zentrale Schutzmechanismen für die Augen. (nach Testung)
💊 Nahrungsergänzungen – Wenn gezielte Unterstützung sinnvoll ist
Nicht jeder kann oder möchte alle notwendigen Mikronährstoffe ausschließlich über die Ernährung abdecken. Gerade bei bestehenden Mängeln, chronischem Stress, erhöhter Umweltbelastung oder ab dem mittleren Lebensalter kann eine gezielte Nahrungsergänzung äußerst sinnvoll sein – vorausgesetzt, sie wird individuell angepasst (z. B. über Blutwerte oder kinesiologische Testung).
AREDS2-Formel (Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C, E, Zink, Kupfer)
➡ Diese Kombination wurde in der AREDS2-Studie gezielt zur Verlangsamung der altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt. Lutein & Zeaxanthin reichern sich in der Makula an, Zink ist wichtig für den Vitamin-A-Stoffwechsel, Vitamin C & E schützen vor oxidativen Schäden.
Astaxanthin – Der Super-Antioxidant fürs Auge
➡ Astaxanthin ist ein besonders starkes Carotinoid, das Zellmembranen schützt und die Blut-Retina-Schranke überwinden kann. Es schützt die Netzhaut vor Blaulicht, fördert die Mikrozirkulation und verbessert nachweislich die visuelle Leistung unter Stress.
Coenzym Q10 – Mitochondrien aktivieren, Zellenergie steigern
➡ Die Retina hat einen hohen Energiebedarf. CoQ10 unterstützt die Mitochondrienfunktion, schützt vor degenerativen Veränderungen und hilft bei chronischem oxidativem Stress – auch in Verbindung mit Statin-Einnahme.
Taurin & Alpha-Liponsäure – Zellschutz und Regeneration
➡ Taurin ist die am häufigsten vorkommende Aminosäure im Auge. Sie schützt die Retina, stabilisiert die Zellmembran und wirkt als Neurotransmitter. Alpha-Liponsäure regeneriert andere Antioxidantien (z. B. Vitamin C, E, Glutathion) und schützt das Auge bei diabetischem Stress.
Vitamin-B-Komplex – Nerven schützen und entgiften
➡ Besonders B2 (Riboflavin), B6, B9 (Folsäure) und B12 sind wichtig für Nervenleitung, Methylierung und Homocystein-Abbau. Ein Mangel kann sich in Form von Augenbrennen, Lichtempfindlichkeit oder Sehnervreizungen zeigen.
Vitamin D & K2 – Immunsystem, Entzündung, Calcium-Haushalt
➡ Vitamin D senkt systemische Entzündungen, was auch die Augengesundheit unterstützt. In Kombination mit K2 wird eine gesunde Calciumverwertung gefördert – wichtig für die Gefäße, auch jene der Retina.
Hinweis: Nahrungsergänzungen wirken am besten in synergistischer Kombination und bei gleichzeitig gesunder Ernährung. Eine persönliche Testung (Blut, Speichel oder kinesiologisch) ist empfehlenswert, um Fehl- oder Überdosierung zu vermeiden.
👁️ Augenübungen & physische Techniken – Beweglichkeit, Durchblutung & neuronale Aktivierung
Unsere Augenmuskeln sind feinmotorische Hochleistungswerkzeuge – sie bewegen sich über 100.000 Mal am Tag. Wenn sie einseitig beansprucht oder dauerhaft verspannt sind (z. B. durch Bildschirmarbeit), leidet nicht nur die Sehschärfe, sondern auch die Signalverarbeitung im Gehirn. Regelmäßige Übungen können dem entgegenwirken, die Durchblutung fördern und alte Sehmuster überschreiben.
1. Bates-Methode – Natürlich besser sehen durch Entspannung
Der Augenarzt Dr. William Bates erkannte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, dass Sehschwächen oft durch chronische Muskelverspannungen verursacht sind. Seine Methode basiert auf Prinzipien wie Bewegung, Licht, Entspannung und Visualisierung.
➡ Zentrale Übungen: Palmieren (Hände über die Augen legen), sanfte Augenbewegungen in alle Richtungen, mentale Bilder zur Förderung der Sehflexibilität.
2. Augen-Yoga – Mobilität für Mikromuskeln
Augen-Yoga kombiniert traditionelle yogische Körperarbeit mit gezielten Augenübungen. Durch das Training aller sechs äußeren Augenmuskeln wird die Koordination verbessert und die Ermüdung reduziert.
➡ Übungsidee: Der „Achter“ – den Blick wie eine liegende 8 führen; „Sonnenuhr“ – mit den Augen alle Stunden eines Zifferblatts abfahren.
3. Palmieren & Dunkelentspannung – Regeneration durch Stille
Das Palmieren ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Techniken zur sofortigen Entlastung des Sehsystems. Durch die Dunkelheit und sanfte Wärme der Hände beruhigt sich der Sehnerv, das parasympathische System wird aktiviert.
➡ Ideal bei Bildschirmmüdigkeit, flackerndem Licht oder Reizüberflutung.
4. Fokuswechsel Nah/Fern – Training für die Akkommodation
Durch ständiges Nahsehen (Smartphone, Buch) verliert das Auge die Fähigkeit, auf wechselnde Distanzen zu fokussieren. Ein gezielter Nah-Fern-Wechsel reaktiviert den Ziliarmuskel.
➡ Übung: Halte deinen Daumen etwa 20 cm vor dein Gesicht, fokussiere ihn 5 Sekunden, dann wechsle für 5 Sekunden auf einen Punkt in der Ferne. Mehrmals wiederholen.
5. Lichtbaden (mit geschlossenen Augen)
Natürliches Sonnenlicht aktiviert Photorezeptoren und fördert die Bildung von Dopamin – wichtig für das Augenwachstum und die Regulation der Augapfellänge. Mit geschlossenen Augen (und ggf. Hut als Schutz) direktes Sonnenlicht für 5–10 Minuten genießen.
➡ Besonders wohltuend am Morgen zur Synchronisation der inneren Uhr.
6. Sakkadentraining & visuelles Gehirnjogging
Sakkaden sind blitzschnelle, ruckartige Augenbewegungen, mit denen wir z. B. beim Lesen arbeiten. Durch gezieltes Training dieser Bewegungen wird das visuelle Zentrum im Gehirn angeregt und die Augen-Hand-Koordination verbessert.
➡ Mit einem Laserpointer oder zwei Zielpunkten an der Wand kann man das gezielt üben.
Viele Belastungen für die Augen entstehen nicht direkt im Auge, sondern im Alltag – oft unbewusst. Die Kombination aus künstlichem Licht, elektromagnetischer Strahlung, schlechter Raumluft und digitaler Reizüberflutung ist für das visuelle System auf Dauer toxisch. Mit einfachen Anpassungen kannst du deine Umgebung in eine augenschonende Zone verwandeln.
1. Blaulichtfilter – Schutzschild gegen digitales Licht
Bildschirme, LEDs und Displays strahlen einen hohen Anteil an Blaulicht aus, das die Retina belastet und den zirkadianen Rhythmus stört.
➡ Lösungen:
- Software-Filter wie „f.lux“ oder Nachtmodus aktivieren
- Brillen mit Blaulichtfilter (besonders abends)
- Hardwarelösungen wie spezielle Displays oder Folien
2. Bildschirm-Zeitmanagement – Die 20-20-20-Regel
Langes Starren auf einen Bildschirm verringert die Blinzelfrequenz und überfordert die Augenmuskeln.
➡ Faustregel: Alle 20 Minuten, für 20 Sekunden, auf etwas in 20 Fuß (ca. 6 m) Entfernung blicken. Das entlastet die Akkommodation und regt die Tränenproduktion an.
3. WLAN nachts deaktivieren – Pause für die Nervenzellen
Auch wenn EMF-Belastung nicht immer direkt spürbar ist: Die dauerhafte Hintergrundstrahlung kann das Nervensystem stressen.
➡ Empfehlung:
- WLAN nachts komplett ausschalten
- Smartphone im Flugmodus
- Router mit Zeitschaltuhr automatisch abschalten lassen
- EMF-Reduktion besonders im Schlafzimmer
4. Tageslichtnutzung – Augen lieben echte Sonne
Natürliches Licht hat ein vollständigeres Spektrum als jede künstliche Lichtquelle. Es aktiviert die Netzhaut, fördert Dopaminfreisetzung (wichtig zur Vorbeugung von Myopie) und reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus.
➡ Täglich mindestens 30–60 Minuten draußen verbringen, idealerweise am Vormittag. Auch bei Bewölkung ist das Licht draußen bis zu 20x stärker als drinnen.
5. Arbeitsplatz-Ergonomie – Für entspannte Augen und Haltung
Ein schlecht ausgeleuchteter oder falsch eingerichteter Arbeitsplatz führt zu unbewusstem Verkrampfen – auch der Augen.
➡ Tipps:
- Bildschirm auf Augenhöhe & mindestens 50 cm Abstand
- Beleuchtung von der Seite (nicht von hinten oder frontal)
- Warme Lichtfarben (2700–4000 K) statt kaltem Weiß
- Pflanzen im Raum verbessern die Luftqualität und wirken stressmindernd
🧘 Emotionale & energetische Arbeit – Die Seele sehen (und heilen) lernen
Unsere Augen sind nicht nur optische Sensoren – sie spiegeln unser Inneres. Emotionale Konflikte, unterdrückte Gefühle oder energetische Blockaden können sich direkt auf die Sehkraft auswirken. Umgekehrt kann bewusstes „Hinsehen“ auf seelischer Ebene überraschende Fortschritte in der körperlichen Wahrnehmung bringen.
1. Meditation & Achtsamkeit – Inneres Sehen schärfen
Regelmäßige Meditation beruhigt den Geist, aktiviert den Parasympathikus und verbessert die Durchblutung des Gehirns – auch in den visuellen Zentren. Gleichzeitig wird die Verbindung zur Intuition gestärkt, was das „innere Sehen“ (Visualisierung, Vorstellungskraft) verbessert.
➡ Besonders wirksam: Meditationen zur Aktivierung des Stirnchakras, Visualisierung von Licht in den Augen, Dankbarkeits-Meditationen für den Sehsinn.
2. Bewusstseinsfragen: „Was will ich nicht sehen?“
Sehprobleme sind oft ein Spiegel innerer Vermeidung. Wer nicht hinsieht, blendet meist etwas aus, das unangenehm, schmerzhaft oder überfordernd ist.
➡ Journaling-Fragen:
- Welche Wahrheit verdränge ich?
- Welche Realität will ich nicht anerkennen?
- Wo verschließe ich die Augen vor mir selbst oder anderen?
3. Auflösung familiärer & transgenerationaler Muster
Sehschwächen ziehen sich oft durch Familien. Doch nicht immer sind Gene der Grund – oft sind es übernommene Weltbilder, Ängste oder unbewusste Loyalitäten.
➡ Tools:
- Aufstellungsarbeit (Familien- oder Seelenaufstellungen)
- Kinesiologie & Emotionalarbeit
- Arbeit mit dem inneren Kind (besonders bei frühkindlichem „nicht gesehen werden“)
4. Chakra-Arbeit & energetische Balance
In der Chakrenlehre steht das Ajna-Chakra (Stirnchakra) für Klarheit, Intuition und geistige Sicht. Ist es blockiert, kann sich das in Entscheidungsunfähigkeit, Grübeln, mangelnder Vorstellungskraft oder Sehproblemen äußern.
➡ Stärkende Methoden:
- Visualisierung indigoblauen Lichts zwischen den Augenbrauen
- Klangarbeit (z. B. Ton „OM“)
- Edelsteine: Lapislazuli, Fluorit, Amethyst
- Ätherische Öle: Weihrauch, Lavendel, Sandelholz
5. Energiearbeit & spirituelle Techniken
Reiki, Prana-Healing, Quantenheilung oder schamanische Rituale können das „Energiefeld Auge“ direkt harmonisieren – oft weit über das hinaus, was mit physischen Methoden möglich ist.
➡ Besonders bei unerklärlichen Sehstörungen oder energetisch sensiblen Menschen hilfreich.
6. Emotionale Entlastung durch Weinen
Tränen sind nicht nur ein Reinigungsmechanismus für das Auge – sie befreien auch emotionale Stauungen. Wer oft „die Tränen zurückhält“, überfordert langfristig auch den Sehapparat.
➡ Tränen zulassen = Energiefluss im Auge wiederherstellen.
🌿 Naturheilkunde & alternative Verfahren – Heilkraft aus Natur, Berührung & Frequenz
Wenn klassische Medizin an Grenzen stößt, eröffnet die Naturheilkunde neue Wege. Viele Augenbeschwerden haben Ursachen, die über das Organ Auge hinausgehen: Stoffwechselstörungen, Leberbelastungen, chronische Entzündungen, Energieblockaden. In der Naturheilkunde wird das Auge als Teil des Ganzen gesehen – und so auch behandelt.
🧴 1. Pflanzenmedizin & Kräuter für die Augen
Euphrasia (Augentrost)
➡ Klassisches Mittel bei Bindehautentzündung, Augenbrennen, Tränenfluss oder Lichtempfindlichkeit. Wirkt entzündungshemmend, abschwellend und stärkt die Selbstregulation des Auges.
🔹 Anwendungsformen: Globuli, Tropfen (z. B. als Isoton-Lösung), Kompressen.
Fenchel & Salbei
➡ Antibakteriell, beruhigend & schleimhautstabilisierend – ideal für Augenbäder oder lauwarme Spülungen bei Trockenheit oder Reizung.
🔹 Anwendung: Frischen Fenchel aufbrühen, abkühlen lassen, Wattepads darin tränken und 5–10 Minuten auf die geschlossenen Augen legen.
Grüner Tee
➡ Die enthaltenen Polyphenole reduzieren oxidativen Stress, hemmen Bakterien und beruhigen überreizte Augen.
🔹 Auch innerlich als Antioxidans und Leberunterstützung empfehlenswert.
Augenbad aus Heilkräutern
➡ Kombination aus Kamille, Augentrost, Ringelblume & Fenchel – als sanfte Spülung oder Kompresse bei Übermüdung oder Reizungen.
🌀 2. Akupunktur & Augenakupunktur nach Boel
Die Methode nach Prof. John Boel (Dänemark) nutzt Mikro-Akupunktursysteme an Händen, Füßen und Stirn. Sie aktiviert gezielt die Durchblutung und neuronale Reizleitung zur Retina.
➡ Besonders erprobt bei: Makuladegeneration, Glaukom, Retinitis pigmentosa, Altersbedingter Sehverschlechterung.
✅ In Studien zeigen sich deutliche Verbesserungen bei kombinierter Anwendung über mehrere Wochen.
🧘♂️ 3. Qigong & TCM für die Sehkraft
In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Augen eng mit der Leber-Energie (Qi) verbunden.
➡ Übungen wie das „Auge-des-Drachen-Qigong“ stärken gezielt den Fluss zum Auge, beruhigen das Nervensystem und lösen energetische Stauungen.
Qigong-Übung für die Augen (vereinfachte Form):
1️⃣ Beide Handflächen leicht aneinander reiben
2️⃣ Wärmende Hände sanft auf die geschlossenen Augen legen
3️⃣ Atme tief in den Bauch, visualisiere Lichtfluss von der Leber zu den Augen
4️⃣ Mit einem inneren Lächeln loslassen – 3 Minuten täglich
🌿 4. Entgiftung – Sehkraft verbessern durch Reinigung
Toxische Belastungen (z. B. durch Quecksilber, Pestizide oder Medikamente) lagern sich auch in Nerven, Bindegewebe und Augenflüssigkeit ab.
Wirksame Entgiftungspartner:
- Chlorella: Bindet Schwermetalle im Darm, besonders wirksam in Kombination mit Koriander (mobilisierend)
- Zeolith / Bentonit: Mineralischer Binder für Ammoniak, Schwermetalle, Mykotoxine
- Mariendistel: Regeneriert Leberzellen – indirekt förderlich für das „Auge der Leber“
- Bärlauch: Natürliches Schwefelmittel zur Quecksilberbindung im Gewebe
- DMSO & CDL (nach individueller Testung!): können systemisch entlastend wirken – bei chronischen Entzündungen oder latenter Toxinbelastung
- Kaffee-Einläufe: Leberentlastend, besonders bei „Augendruck durch gestautes Qi“
➡ Wichtig: Entgiftung sollte immer individuell abgestimmt, langsam gesteigert und mit ausreichend Mineralstoffen & Flüssigkeit begleitet werden.
🔮 5. Frequenzen, Licht & Schwingung
Rotlicht (660–670 nm)
➡ Studien zeigen, dass langwelliges Licht im roten Bereich die Mitochondrien in der Retina stimulieren und degenerative Prozesse verlangsamen kann.
Binaurale Beats & Heilfrequenzen
➡ Spezielle Frequenzen (z. B. 432 Hz für Harmonie, 741 Hz für Reinigung) können das Nervensystem beruhigen, energetische Blockaden lösen und das Stirnchakra aktivieren.
Biofrequenz-Therapie / Rife-Technologie
➡ Wird alternativmedizinisch zur gezielten Resonanzbehandlung bei degenerativen Augenprozessen eingesetzt – noch nicht schulmedizinisch anerkannt, aber in Praxen mit Erfolgen dokumentiert.
🧡 6. Kombinationstherapie – Der ganzheitliche Weg
Die stärkste Wirkung entfaltet sich, wenn verschiedene Ebenen gemeinsam angesprochen werden:
Biochemisch (Nährstoffe), mechanisch (Augenübungen), emotional (Bewusstseinsarbeit), energetisch (Chakren) und regenerativ (Naturheilkunde).
Fazit: Augen auf: Deine Sehkraft ist beeinflussbar
Unsere Sehkraft ist das Zusammenspiel von Biochemie, Gewohnheiten, Emotionen und feinstofflicher Wahrnehmung. Sie ist beeinflussbar – im Positiven wie im Negativen. Indem wir alle Ebenen bewusst pflegen, können wir nicht nur erhalten, sondern sogar regenerieren, was uns als verloren erschien.
Wer bereit ist, genau hinzusehen, findet Wege – auf Augenhöhe mit sich selbst. 👁️💫
Kennst du weitere Methoden oder hast persönliche Erfahrungen gemacht? Schreib es gern in die Kommentare oder teile diesen Artikel mit Menschen, die wieder klarer sehen wollen.
